Talk:Mitgefühl

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Der Zweck dieser Seite ist Arbeitsplatz für die Vorbereitung des Wikipedia-Artikels Mitgefühl. Derzeit --Seven 18:19, 3 December 2011 (CET) wird die Seite auf Empathie weitergeleitet, was meiner Ansicht nach nicht korrekt ist. Auf der Seite Mitgefühl wird selbstverständlich ein Hinweis auf Empathie enthalten sein, diesen Begriff jedoch auch aus spiritueller Perspektive beschreiben, die dort gänzlich fehlt.

Eine gute Vorlage ist der Artikel http://en.wikipedia.org/wiki/Compassion der auch erst dieses Jahr stark überarbeitet und erweitert wurde. Dort sind ähnliche Diskussionen über die Ähnlichkeiten und Unterschiede vor allem zu Empathy zu finden. Die Englische Sprache ist jedoch deutlich klarer, wenn es um die Unterscheidung zu Mitleid geht (Compassion vs. Pity).

Contents

Notizen

Ein paar Notizen als Grundlage für den Artikel.

Die Meditation, fasst Lenzen zusammen, erweist sich als analytische
Phänomenologie und Selbsttherapie mit dem Ziel eines intelligenten,
auf Mitgefühl basierenden Umgangs mit Emotionen.


Die Entstehung des Wortes

Mitgefühl ist ein "Gefühl"

Irmgard Fuchs: ...man assoziiert Mitgefühl mit Mitleid, aber nicht mit Mitfreude...

(Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, 1885): http://woerterbuchnetz.de/DWB/call_wbgui_py_from_form?sigle=DWB&lemid=GM05769&hitlist=&patternlist=&mode=Vernetzung

Grundlage des Mitgefühls ist, mitleben zu können (dazu zählen Freude und Leid). Empathie...

siehe auch: http://books.google.com/books?id=ulXzcS6bQoQC&lpg=PA153&ots=6D5zc_X8wt&dq=etymologisches%20lexikon%3A%20mitgef%C3%BChl&pg=PA154#v=onepage&q&f=false

Der Begriff des Mitgefühls ist erst in der zweiten Hälfte des 20. Jh. durch die Übersetzung vor allem buddhistischer Schriften zu seiner heutigen Bedeutung gekommen. Zunächst wurde Mitgefühl synonym zu Mitleid verwendet. Seit Ende des letzten Jahrhunderts ist eine stärkere Abgrenzung des Begriffes gegenüber Mitleid festzustellen. Während Mitleid oft mit einer externalisierten Sicht auf den Anderen, während Mitgefühl auf gleicher Ebene erfolgt. Mitleid ist oft mit der Herabsetzung des Leidenden und Selbstüberhöhung verbunden während Mitgefühl darauf bedacht ist keinen Unterschied zwischen Subjekt und Objekt zu machen.

Lessing 1, 510; "wenn er nun kommt mit der larve des heuchlers, euer mitleid erweint?"

Vorlage von der Seite zu "Mitleid":

Mitleid (griech. ἔλεος, οἶκτος, später auch συμπάθεια, lat. commiseratio, compassio, misericordia, frz./eng. commiseration, compassion, pitié bzw. pity) ist die gefühlte Anteilnahme an Schmerz und Leid anderer. Mitleid ist ein zentraler Begriff der christlichen Tradition und als deutsches Wort ein Übersetzungslehnwort, welches sich erst im 17. Jhd. im Rahmen der Bibelübersetzungen durchsetzte.

Vorlage

siehe auch: http://books.google.com/books?id=PiaLWTdi54EC&lpg=PA191&ots=mtkwKfkEfc&dq=etymologisches%20lexikon%3A%20mitgef%C3%BChl&pg=PA83#v=onepage&q=Mitgef%C3%BChl&f=false

Mitgefühl / Mitleid (aus: Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins)

Alle aus dem Lateinischen hervorgegangenen Sprachen bilden das Wort Mitgefühl aus der Vorsilbe com- und dem Wort, das ursprünglich 'Leiden' bedeutete: passio.

Andere Sprachen, so das Tschechische, das Polnische und das Schwedische, drücken diesen Begriff durch ein Substantiv aus, das aus der Vorsilbe Mit- und dem Wort 'Gefühl' besteht (tschechisch sou-cit, polnisch wspol-uczucie, schwedisch medkänsla).

In den aus dem Lateinischen hervorgegangenen Sprachen bedeutet das Wort compassio: wir können nicht herzlos den Leiden eines anderen zuschauen, oder: wir nehmen Anteil am Leid des anderen. Aus einem anderen Wort mit ungefähr derselben Bedeutung (französisch pitié, englisch pity, italienisch pietà usw.) schwingt sogar unterschwellig so etwas wie Nachsicht dem Leidenden gegenüber mit: »Avoir de la pitié pour une femme« heißt, daß wir besser dran sind als diese Frau, uns zu ihr hinabneigen, uns herablassen.

Aus diesem Grund erweckt das Wort Mitleid Mißtrauen: es bezeichnet ein schlechtes Gefühl, das als zweitrangig empfunden wird und nicht viel mit Liebe zu tun hat.

Jemanden aus Mitleid zu lieben heißt, ihn nicht wirklich zu lieben.

In den Sprachen, die das Wort nicht aus der Wurzel Leiden, sondern aus dem Substantiv 'Gefühl' bilden, wird es ungefähr in demselben Sinn gebraucht; man kann aber nicht behaupten, es bezeichne ein zweitrangiges, schlechtes Gefühl. Die geheime Macht seiner Etymologie läßt das Wort in einem anderen Licht erscheinen, gibt ihm eine umfassendere Bedeutung: Mit-Gefühl haben bedeutet, das Unglück des anderen mitzuerleben, genausogut aber jedes andere Gefühl mitempfinden zu können: Freude, Angst, Glück und Schmerz.

Dieses Mitgefühl (im Sinne von soucit, wspoluczucie, medkänsla) bezeichnet also den höchsten Grad der gefühlsmäißigen Vorstellungskraft, die Kunst der Gefühlstelepathie; in der Hierarchie der Gefühle ist es das höchste aller Gefühle.

http://www.allmystery.de/themen/rs43365-2
25.03.2008 um 08:27
von coelus


Das Wort Mitgefühl entstand aus dem ... Seit der Buddhismus stärker durch die westliche Kultur wahgenommen wird und mit der Zunahme von Übersetzungen gewinnt Mitgefühl eine klar definierte Bedeutung und setzt sich deutlicher von Mitleid ab.

Die Bedeutung von Mitgefühl

Mitgefühl bedeutet im weitesten Sinne, sich (allen) fühlenden Wesen verbunden zu fühlen. Mitgefühl macht keinen Unterschied zwischen dem Subjekt und dem Objekt, sie stehen auf gleicher Stufe. Eine Voraussetzung für Mitgefühl ist Einfühlungsvermögen (Empathie). In der Alltagssprache wurden Mitgefühl und Mitleid zunächst oft synonym verwendet, in den letzten 30 Jahren wird jedoch stärker differenziert, vor allem bei Übersetzungen spiritueller Texte.

Mitgefühl wird fast ausschließlich mit positiver Konnotation verwendet wird, während Mitleid auch negativ aufgeladen sein kann ("jemand bemitleiden", "um Mitleid heischen", "Selbstmitleid", etc. ).

Anders als in der Psychoanalyse (siehe Empathie), ist Mitgefühl z.B. im Buddhismus ein erwünschenswerter Zustand, der durch Meditation verstärkt wird und schlussendlich das gesamte Dasein des erleuchteten Menschen bestimmt. In der Psychoanalyse wird Mitgefühl auch als "Gefühlsansteckung" (engl.: Emotional Contagion) verstanden, damit und damit als Fehler in der Therapie interpretiert.

Andes als in der Psychoanalyse geht ist "Gefühlsansteckung" nicht unwillentlich und soll kognitiv erzeugt werden.

Tibetan: ?Nying Jay? or Noble heart. Higher, lofty but not arrogant. Smootheness, happiness


... Compassion is an emotion(!) that motivates many of us to


Sogyal Rinpoche

Compassion is a far greater and nobler thing than pity. Pity has its roots in fear and carries a sense of arrogance and condescension, sometimes even a smug feeling of “I’m glad it’s not me.” As Stephen Levine says: “When your fear touches someone’s pain it becomes pity; when your love touches someone’s pain, it becomes compassion.” To train in compassion is to know that all beings are the same and suffer in similar ways, to honor all those who suffer, and to know that you are neither separate from nor superior to anyone.

http://digitaldoorway.blogspot.com/2006/12/compassion-versus-pity.html


Aus einem Thread

http://www.allmystery.de/themen/rs43365-4

mitleid hat man, wenn sich wenn der/die andere in einer schwächeren oder bemitleidenswerten situation befindet. hingegen mitgefühl hat man, wenn der andere verständnis braucht.

da sich vertändnis nun mal von verstand oder "dem verstehen" ableitet ist der ausdruck "mitgefühl"auch ein ethischer wert.

wärend "mitleid" sehr viel mit arroganz und überheblichkeit zu tun hat vielleicht gibt es auch deshalb den deutschen ausdruck "erbarmen", weil sich der bemitleidende damit etwas zu dem/der bemitleidenden mehr herabbeugt.


Mitleid ist die Anteilnahme...doch Mitgefühl ist schon mehr....demjenigen von dem Leid befreien zu wollen....

Für mich ist Mitleid und Mitgefühl definitiv nicht dasselbe! Mitgefühl kann man im positiven wie im negativen Sinne verspüren. Mitgefühl setzt in meinen Augen viel Verständnis und Empathie heraus.

Mitleid dagegen kann das Selbstwertgefühl des Betroffenen noch mehr senken. Mitleid hat für mich den Faden Beigeschmack falsch verstandener Nächstenliebe und des Heuchelns...


mitgefühl ist ausdruck von intelligenz mitleid ist ausdruck von überheblichkeit, dummheit, und egoismus.

Zitate

Noch ohne Nachweis:

Albert Einstein
Ethisches Denken und Handeln bedarf keines Gottes oder einer religiösen Grundlage, denn es stünde traurig um den Menschen, wenn er durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tod gebändigt werden müsste. Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindungen zu gründen.
Einstein’s – "Circles of Compassion"
A human being is a part of a whole, called by us the Universe, a part limited in time and space. He experiences himself, his thoughts and feelings, as something separated from the rest – a kind of optical delusion of his consciousness. This delusion is a kind of prison for us, restricting us to our personal desires and to affection for a few persons nearest us. Our task must be to free ourselves from this prison by widening our circles of compassion to embrace all living creatures and the whole of nature in its beauty.

http://www.sendwisecards.com/Quotes-about-Compassion.php

Dalai Lama
  • I feel that love and compassion are the moral fabric of world peace. Let me first define what I mean by compassion. When you have compassion for a very poor person, you are showing sympathy because he or she is poor; your compassion is based on altruistic considerations. On the other hand, love towards you wife, your husband, your children, or a close friend is usually based on attachment. When your attachment changes, your kindness also changes; it may disappear. This is not true love. Real love is not based on attachment, built on altruism.
  • Compassion can be roughly defined in terms of a state of mind that is nonviolent and nonharming, or nonaggresive. Because of this there is a danger of confusing compassion with the attachment and intimacy.
  • If you want others to be happy, practice compassion. If you want to be happy, practice compassion.
  • Wirkliches Mitgefühl ist nicht eine emotionale Antwort, sondern eine tiefe Verbundenheit.
Innerspace
  • A compassionate person develops an eye for spotting the qualities that make each person special. Even when others are at their lowest ebb, it is possible to help them restore their self-belief by keeping a firm, clear vision of their goodness and specialties. Taking a gently encouraging approach, I must never give up on anyone.
  • As we mature spiritually there is less need to have our self-respect bolstered by praise and special attention. As our thought processes become more compassionate and less self obsessed, we feel increasingly satisfied with ourselves and our lives. We relate to people more easily and feel no need to draw attention to our successes or complain about our problems.

Charter for Compassion

http://charterforcompassion.org/share/the-charter

The principle of compassion lies at the heart of all religious, ethical and spiritual traditions, calling us always to treat all others as we wish to be treated ourselves. Compassion impels us to work tirelessly to alleviate the suffering of our fellow creatures, to dethrone ourselves from the centre of our world and put another there, and to honour the inviolable sanctity of every single human being, treating everybody, without exception, with absolute justice, equity and respect.

It is also necessary in both public and private life to refrain consistently and empathically from inflicting pain. To act or speak violently out of spite, chauvinism, or self-interest, to impoverish, exploit or deny basic rights to anybody, and to incite hatred by denigrating others—even our enemies—is a denial of our common humanity. We acknowledge that we have failed to live compassionately and that some have even increased the sum of human misery in the name of religion.

We therefore call upon all men and women ~ to restore compassion to the centre of morality and religion ~ to return to the ancient principle that any interpretation of scripture that breeds violence, hatred or disdain is illegitimate ~ to ensure that youth are given accurate and respectful information about other traditions, religions and cultures ~ to encourage a positive appreciation of cultural and religious diversity ~ to cultivate an informed empathy with the suffering of all human beings—even those regarded as enemies.

We urgently need to make compassion a clear, luminous and dynamic force in our polarized world. Rooted in a principled determination to transcend selfishness, compassion can break down political, dogmatic, ideological and religious boundaries. Born of our deep interdependence, compassion is essential to human relationships and to a fulfilled humanity. It is the path to enlightenment, and indispensable to the creation of a just economy and a peaceful global community.

DE

Charta der Anteilnahme Im Kern aller religiosen, ethischen und spirituellen Traditionen befindet sich das Prinzip der Anteilnahme aus Nächstenliebe. Es fordert uns auf, andere so zu behandeln wie wir uns das fuer uns selbst wuenschen. Es ist die Barmherzigkeit, die uns unermuedlich dazu auffordert, das Leiden unserer Mitmenschen zu erleichtern, und statt uns selbst, unsere Mitmenschen zum Mittelpunkt unserer Welt zu machen Sie fordert uns dazu auf, die unantastbare Wuerde jedes einzelnen Menschen zu ehren und, ohne Ausnahme, jeden mit absoluter Gerechtigkeit, Gleichheit und Respekt zu behandeln.

Zudem ist es absolut zu unterlassen, anderen im oeffentlichen wie im privaten Leben Leid zuzufuegen. Es verleugnet unsere gemeinsame Menschlichkeit, aus Bosheit, Chauvinismus oder Selbstinteresse gewalttaetig zu handeln oder zu sprechen; andere auszunutzen oder deren Grundrechte zu verweigern, und Hass durch Erniedrigung anderer hervorzurufen. Wir erkennen an, dass wir nicht in der Lage waren, barmherzig zu leben und dass manche unter uns im Namen von Religion die Summe des menschlichen Elends vergroessert haben.

Wir rufen daher alle Maenner und Frauen auf ~ Die Anteilnahme wieder in den Mittelpunkt von Moral und Religion zu stellen ~ zum alten Prinzip zurueckzukehren, dass jede Auslegung der Schriften, die Gewalt, Hass und Missachtung lehrt nichtig ist ~ Dafuer zu sorgen, dass unsere Jugend sorgfältig und respektvoll ueber andere Traditionen, Religionen und Kulturen informiert wird ~ Eine positive Einstellung zu kulturellen und religiosen Unterschieden zu foerdern ~ Ein informiertes Mitgefuehl mit dem Leiden aller Menschen zu pflegen, auch mit denen, die als Feinde gelten.

Wir muessen die barmherzige Nächstenliebe dringend zur klaren, leuchtenden und dynamischen Kraft in unserer polarisierten Welt machen. Verwurzelt in dem festen Willen, Selbstsucht zu ueberwinden, kann die Barmherzigkeit politische, dogmatische, ideologische und religioese Mauern einreissen. Geboren aus unsere gegenseitigen Abhaengigkeit voneinander ist die Bamherzigkeit wichtig fuer alle menschlichen Beziehungen und eine erfuellte Menschheit. Sie ist der Pfad der Erleuchtung und unverzichtbar fuer eine gerechte Wirtschaft und friedvolle Weltgemeinschaft.

Siehe Mitleid

↑ Zur buddhistischen Konzeption von Mitleid vergleiche auch Karuna. Im Mahayana-Buddhismus ist Mitleid das zentrale Motiv, das Bodhisattvas auf die eigene Erleuchtung verzichten lässt, um Menschen auf dem Weg zu dieser zu verhelfen.

warum Mitleid "von oben herab ist"

„Der Weise [...] fühlt kein Mitleid, weil dies ohne Leiden der Seele nicht geschehen kann. Alles andere, das meiner Ansicht nach die Mitleidigen tun sollten, wird er gern und hochgemut tun: zu Hilfe kommen wird er fremden Tränen, aber sich ihnen nicht anschließen; reichen wird er die Hand dem Schiffbrüchigen, [...] dem Armen eine Spende geben, aber nicht eine erniedrigende, wie sie der größere Teil der Menschen, die mitleidig erscheinen wollen, hinwirft und damit die verachtet, denen er hilft.“ – L. Annaeus Seneca, Über die Milde II,6

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitleid


siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Karitas


ich denke auch, dass mitgefühl auf der gleichen ebene stattfindet während mitleid als deutsches wort bemitleidenswert ist und entweder memitleidung von oben herab bedeutet, oder beim bemitleidenden negative Asotiazionen hervorruft - also sich auf selbstmitleid gründet.

http://www.allmystery.de/themen/rs43365-1

Pity is when you feel sorry for someone, but it doesn't come from your heart. Pity doesn't help anyone but compassion does. You will notice in the Gospels that "Jesus was moved with compassion for the multitudes" is mentioned several times. He saw their spiritual state and felt compassion for them, to help with their needs. You can feel pity for someone all day long, but when you feel compassion and empathy for someone you will be moved to action to help them in some way, hopefully.

Read more: http://wiki.answers.com/Q/What_is_the_difference_between_compassion_and_pity#ixzz1fkJxjIyB


“Pity” is an emotional response based on fear and misunderstanding. We “look down into a pit” and see someone in a condition very different from ourselves. From our vantage point far above them, we can enumerate all the things that separate “us” from “them”. We work to keep “them” at arm’s length, throwing things into the proverbial pit that we think will alleviate the misery down there, but not considering how we might help the person get out. We focus so much on the current condition they’re in that we don’t look at the potential of where they might be. We become so consumed by fear (“Oh, what if that were me—thank God that’s not me—I couldn’t imagine living like that!” that it restricts our response to actions that will preserve our position of power. We think that, if we can maintain that “higher ground,” we’ll somehow insulate ourselves from the possibility of future challenges for ourselves.

“Compassion,” by contrast, is “coming alongside another human being”. The “passion” at the end of the word implies that, somehow, the heart has to be deeply engaged. From this perspective, we see someone eye to eye, even when that’s uncomfortable for us. We don’t let ourselves get bogged down or overwhelmed by the other’s circumstances, but we don’t shy away from “getting our hands dirty” in order to help them help themselves. We relate to and interact with them on the basis of our shared humanity, always working to preserve their dignity and maintaining a respect for them. This respect and love for a fellow human being are the roots of compassion.

http://halfnotes.wordpress.com/2008/11/07/potent-words-pity-versus-compassion/


Allgemeine Hinweise zur Bedeutung

...keine Allgemeingültigkeit hinsichtlich sprachlicher Normen besitzen.

Emotion befindet sich auf der Bühne des Körpers (Mitleid) und das Gefühl befindet sich auf der Bühne des Geistes (Mitgefühl).

Mitleid als Grundlage der Moral

Daher wird die Frage aufgeworfen, ob es sich bei Schopenhauers Mitleidsbegriff nicht vielmehr um eine Haltung (im Sinne eines 'kultivierten Gefühls') handelt.[45] Schopenhauers Mitleidsethik wird in der Tierethik immer wieder diskutiert.[46]

[45] ↑ Vgl. Chr. Demmerling, H. Landweer: Philosophie der Gefühle. Von Achtung bis Zorn. J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar 2007, S. 176.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitleid

Nachforschen: misericordia

So schätzt Lactantius den Affekt des Mitleids positiv ein: Der Religion entsprechend sei „misericordia vel humanitas“ die zweite Pflicht, wozu der Mensch nur durch den „adfectus misericordiae“ angeregt werde. Mitleid ist der Affekt, „worin die Vernunft des menschlichen Lebens fast ganz enthalten ist“ und „ist allein dem Menschen gegeben, um unserer Armseligkeit durch wechselseitige Unterstützung aufzuhelfen; wer es aufhebt, macht unser Leben zu dem der Tiere.“[7 Lactantius: Epitome divinarum institutionum, 253 bzw. 709, vgl. Artikel Mitleid: In: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 5, Sp. 1411.]

nachgucken: http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schopenhauer


Warum Mitgefühl anders ist als Empathie

http://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%BChlsansteckung Verwandt, aber nicht synonym mit Gefühlsansteckung sind unter anderem:

  • Empathie bzw. deren Gegenteil: Narzissmus oder Autismus (hier extreme und streng kognitive Wahrung der beiderseitigen persönlichen Grenzen)
  • Sympathie bzw. (Gegenteil) Abneigung (Grenzüberschreitung möglich)
  • Mitleid bzw. (Gegenteil) Schadenfreude (Grenzüberschreitung möglich)
  • Mitgefühl bzw. (Gegenteil) Gleichgültigkeit (Grenzüberschreitung möglich)
  • Feindesliebe bzw. (Gegenteil) Rache (Grenzüberschreitung unumgänglich)


Nach Paul Ekmann ist Mitgefühl keine Emotion, sondern eine Reaktionen auf die Emotion eines anderen Menschen.[8]

Kritik:

  • "Mitgefühl" sei die Fähigkeit, die gleichen Emotionen wie andere empfinden.

By the nineteenth century, two different kinds of pity had come to be distinguished, which we might call "benevolent pity" and "contemptuous pity" (see Kimball). David Hume observed that pity which has in it a strong mixture of good-will, is nearly allied to contempt, which is a species of dislike, with a mixture of pride. It is an emotion that almost always results from an encounter with a real or perceived unfortunate, injured, or pathetic creature.[citation needed]

http://en.wikipedia.org/wiki/Pity

A person experiencing pity will experience a combination of intense sorrow and mercy for the person or creature, often giving the pitied some kind of aid, physical help, and/or financial assistance.[citation needed] Although pity may be confused with compassion, empathy, commiseration, condolence or sympathy, pity is different from all of these. Nietzsche pointed out that since all people to some degree value self-esteem and self-worth, pity can negatively affect any situation. Additionally, pity may actually be psychologically harmful to the pitied: Self-pity and depression can sometimes be the result of the power imbalance fostered by pity, sometimes with extremely negative psychological and psycho-social consequences for the pitied party.

http://en.wikipedia.org/wiki/Pity


z. B. ist die Systemtheorie von Niklas Luhmann frei von mit Emotionalität verbundenen Phänomenen. Die Existenz oder Bedeutung von Empathie wird dort ebenso verneint wie die Gefühlsansteckung. Andererseits sieht Luhmann, dass durch Doppelte Kontingenz eine Emergente Ordnung entsteht, die auch als Gefühlsansteckung (soziologische Auswirkung) benannt werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%BChlsansteckung

As a negative emotion

While pity is seeming to be a positive, helpful emotion, it is usually seen as derogatory and contemptuous. According to this view, it's based in conscious or unconscious lack of respect to the sufferer's dignity, who is seen as inferior.[4 http://www.newint.org/features/2005/11/01/keynote/] ->

That attitude is essentially one of pity. Samuel Kabue explains: ‘Pity has the dynamic that the one to whom it is shown is considered not only in a worse situation than the one who shows pity, but also considered inferior. This dynamic was evident in the many things people said I could no longer do even as they offered to do them for me.’1 A slogan from the rights movement in the West is more to the point: ‘Piss on pity.’
http://en.wikipedia.org/wiki/Pity

""One rabbi has put it this way: “ Kindness gives to another. Compassion knows no other. ”""

http://en.wikipedia.org/wiki/Compassion


Ahimsa is a Sanskrit word which can be translated most directly as "refraining from harmfulness." It is a derivation of himsa which means harmful, or having the intent to cause harm.[17 ^ Joel Federman, The Politics of Universal Compassion (forthcoming)]

Nietzsches Kritik am Mitleid

Friedrich Nietzsche stand dem Mitleid ablehnend gegenüber. Er nannte es ein „Bedürfnis der Unglücklichen“, welche mit dem „Zur-Schau-Tragen“ ihres Leides letztlich nur die eigene Macht über den Mitleidenden zum Ausdruck bringen würden. Mitleid sei gewissermaßen das Gefühl, trotz der eigenen Schwäche immer noch stärker als andere, noch Schwächere, zu sein und prinzipiell die Möglichkeit zu haben, ihnen „wehe zu tun“:


Virtues as emotions

Marc Jackson in his book Emotion and Psyche puts forward a new development of the virtues. He identifies the virtues as what he calls the good emotions "The first group consisting of love, kindness, joy, faith, awe and pity is good"[15 Marc Jackson (2010) Emotion and Psyche. O-books. p12 (ISBN 978-1-84694-378-2)] These virtues differ from older accounts of the virtues because they are not character traits expressed by action, but emotions that are to be felt and developed by feeling not acting.

http://en.wikipedia.org/wiki/Virtue#The_Buddhist_tradition


In modern psychology

Christopher Peterson and Martin Seligman, two leading researchers in positive psychology, recognizing the deficiency inherent in psychology's tendency to focus on dysfunction rather than on what makes a healthy and stable personality, set out to develop a list of "Character Strengths and Virtues".[19 Peterson, C., & Seligman, M.E.P. (2004). Character Strengths and Virtues: A Handbook and Classification. Oxford University Press. (ISBN 0-19-516701-5)] After three years of study, 24 traits (classified into six broad areas of virtue) were identified, having "a surprising amount of similarity across cultures and strongly indicat[ing] a historical and cross-cultural convergence."[20] These six categories of virtue are courage, justice, humanity, temperance, transcendence, and wisdom.[21] It is also worth noting that some psychologists suggest that these virtues are adequately grouped into fewer categories; for example, the same 24 traits have been grouped into simply: Cognitive Strengths, Temperance Strengths, and Social Strengths.[22]

http://en.wikipedia.org/wiki/Virtue#In_modern_psychology


Auch hier ist zu beachten, dass Mitgefühl und vergleichbare Gefühle nicht synonym mit Empathie bezeichnet werden dürfen. Besonders dann, wenn Vieles gleichzeitig auftritt, besteht die Gefahr einer Überschreitung persönlicher Grenzen, die reine Empathie strikt vermeidet. Die Fähigkeit zur Empathie kann als Evolutionsvorteil gesehen werden, etwa durch das Ermöglichen des Erkennens von Vorwänden.[27 Siehe dazu u. a. Stefan Liekam, 2004, Empathie als Fundament pädagogischer Professionalität, S. 27 ff.]

http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie#Hirnforschung


Anwendung der Empathie in verschiedenen Lebensbereichen

Operationalisierung und Messung von Mitgefühl

Es gibt derzeit noch keine naturwissenschaftliche Methode die Mitgefühl messen könnte. Allerdings haben neurologische Forschungen an meditierenden eine verstärkte Aktivität in den blabla Schläfenlappen nachgewiesen, die mit der Meditation über Mitgefühl ...


Hirnforschung

Verhaltensforschung

Narrative Empathie ?

Siehe auch

Literatur

Mitgefühl ermutigen Seite 401 ff ; von: Daniel Goleman ; Dialog mit dem Dalai Lama ; Wie wir destruktive Emotionen überwinden können ; dtv ; . http://d-nb.info/973109084/04

  • Daniel Goleman: Die heilende Kraft der Gefühle: Gespräche mit dem Dalai Lama über Achtsamkeit, Emotion und Gesundheit. dtv, München 1998, ISBN 3-423-36178-6.
  • Daniel Goleman: Dialog mit dem Dalai Lama – Wie wir destruktive Emotionen überwinden können. dtv, München 2005, ISBN 3-423-34207-2.

Entstehung siehe Seite 153 in: "Eros und Gefühl: über den emotionalen Wesenskern des Menschen" von Irmgard Fuchs


"That eleoj, notwithstanding its strong practical connotation, has none the less a rich ideal content appears from its frequent equivalence to dsx, “lovingkindness.” It is not bare pity aroused by the sight of misery, but has a background of antecedent love and affection"

http://www.biblicaltheology.org/pity.pdf

"... very poor, bad etc; causing contempt a pitiful attempt; a pitiful amount of money. mitleiderregend adv pitifully"

http://www.thefreedictionary.com/pity

Weblinks

Altruism, Pity and Compassion

Quellen

Deep awareness of the suffering of another coupled with the wish to relieve it. See Synonyms at pity.

http://www.thefreedictionary.com/compassion

(mit Tendzin Gyatsho alias Dalai Lama) Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3827428103

Verständnis und Mitgefühl

Gerald Mackenthun (Hrsg.) ; Verständnis und Mitgefühl: Vorträge und Essays zur tiefenpsychologischen Kulturanalyse und Psychosomatik ; Königshausen und Neumann; ISBN 3-2060-1806-0 ; Berlin, 1999

Gisela Greulich-Janssen / Gert Janssen: Mitleid und Mitgefühl als Komponenten der therapeutischen Handlung

...betsätigt er Nietzsches kritische Äüsserungen zum Mitleid. Dieser Typ leidet unter "schlechter Liebe zu sich selbst". Er flüchtet vor sich zum Nächsten und macht eine Tugend daraus. Die Quellen seines Tuns ist weniger echtes Mitgefühl als ein stetiger Drang nach narzißtischer Selbstbestätigung.

Für ein buddhistischen Praktizierenden ist es das Ziel, dieses echte Mitgefühl zu entwickeln, diesen tiefen Wunsch für das Wohlergehen eines Anderen, für jedes fühlende Wesen im ganzen Universum.“

aus http://viewonbuddhism.org/buddhismus-deutsch/g-mitgefuehl-bodhicitta.htm

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