FOSSGIS

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Die FOSSGIS Konferenz ist die jährliche deutschsprachige Konferenz rund um Geographische Datenverarbeitung (GIS, WebGIS, GDI, Geodaten, Kataster, Fachapplikationen, GPS, Vermessung). Arnulf ist einer der Mitgründer dieser Konferenz, von Anfang an und bisher jedes Jahr aktiv im Konferenzteam mit dabei. Er ist Mitautor des FOSSGIS Konferenzhandbuchs.

Contents

FOSSGIS 2014

Die FOSSGIS 2014 findet dieses Jahr vom 19. bis 21. März an der Beuth Hochschule für Technik Berlin statt.

Workshop

Dieses Jahr hat Arnulf den Workshop Agiles Projektmanagement eingereicht. Der Kurs wurde für Einsteiger in das Thema entwickelt. Es werden die drei Rollen des "Product Owner", "Team" und "Scrum Master" eingehend beleuchtet. Es werden auch die Stakeholder berücksichtigt, da diese Erfahrungsgemäß den größten Einfluss auf eine sinnvolle Einführung in größeren Organisationen haben.

Vortrag

In seinem Vortrag "Karten auf Stoff: OSM Daten mit OSGeo Software" wird Arnulf das Projekt SplashMaps vorstellen. Die Datenquellen sind Open Data der öffentlichen Verwaltung (vor allem Ordnance Survey Great Britain), OpenStreetMap und eigene Erhebungen. Diese werden mit Open Source Software aufbereitet, um auf Stoff gedruckt zu werden. Das fertige Produkt kommt in vielen Bereichen zum Einsatz, zum Beispiel als wetterbeständige, wasserfeste, waschbare Karte, die speziell auf die Badürfnisse von Mountainbikern abgestimmt wurde.

FOSSGIS 2013

Die FOSSGIS 2013 findet dieses Jahr vom 14. bis 17. Juni in Rapperswil in der Schweiz statt.

Arnulf hat einen Vortrag zum Thema Opennness eingereicht:

Open Standards, Open Source, Open Data: Zuviel des Guten?

Der Vortrag beleuchtet ausnahmsweise mal die Schattenseiten dieser drei Gesellen, denn: Ja, es gibt sie, z.B.

  • behindern Standards Innovation,
  • zertört Open Source bewährte Geschäftsmodelle und
  • Open Data fördert das Chaos.

Eine konstruktive Herangehensweise zeigt, dass es lediglich gilt diese Schattenseiten auzuleuchten, um das volle Potential expliziter Offenheit ausschöpfen zu können.

Open Standards

Ein Blick auf das Alter einiger Standards und deren Praktibilität in der heutigen IT-Landschaft zeigt, wie schwer es ist Innovation einzuführen. Und das ist auch gut so, denn nicht jede Innovation ist auch gleich gut. Oft sind Innovationen auch einfach nur neu und vollkommen überflüssig oder müssen Bewährtes gar nicht zwingend ersetzen, sondern können es ergänzen. Der Beitrag stellt Möglichkeiten vor, Innovation in geregelter Form einzubringen.

Open Source

Open Source zerstört proprietäre Geschäftsmodelle und ist deshalb ein Verlust für herkömmliche Softwarehersteller die sich weigern ihr Geschäftsmodell an veränderte Bedingungen anzupassen. Open Source führt aber auch zu Innovation, belebt den Markt und fördert den Wettbewerb. Lediglich 10% des Umsatzes in IT Projekten basiert auf proprietären Geschäftsmodellen.

Open Data

Der Begriff Open Data ist noch nicht klar definiert und bedarf zusätzlicher Erkläuterungen. Die wachsende Verfügbarkeit von Open Data wirft eine ganze Reihe neuer und alter Fragen auf, die hier vorgestellt werden. Es gilt transparente Antworten auf diese Fragen zu finden um die Daten und den Umgang damit kontinuierlich verbessern zu können.

Innovation fordert kontinuierliche Investition. Das geht besser, wenn alle Aktuere (Stakeholder) an den Prozessen teilnehmen können und nicht, wie es bisher oft der Fall war, alles geheim und hinter verschlossenen Türen entschieden wird.

Im Grunde stimmt es also doch: Alles offen, alles gut. Man muss nur wissen wie.

Sponsorship

Wie auch in den letzten Jahren ist Metaspatial offizieller Sponsor der FOSSGIS Konferenz.

FOSSGIS 2012

Vorträge von Arnulf Christl aus der FOSSGIS Konferenz 2012 in Dessau.

Ausschreibungen und Open Source Software

Wie Open Source Software in Ausschreibungen berücksichtigt werden kann

Dieser Vortrag gibt eine kurze Einführung in die Besonderheiten von Open Source (Lizenzen, Gewährleistung, Kosten, Investitionssicherheit) und wie diese bei der Erstellung von Ausschreibungen berücksichtigt werden.

Ausschreibungspraktiken sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft sind in einer Zeit entstanden, als quelloffene Software noch etwas Besonderes war. Heute ist Open Source zwar bereits überall in der Standard-IT im Einsatz, wird aber vor allem in Nischenbereichen (wie der Geoinformationsverarbeitung) wenig berücksichtigt. Es wird immer wieder diskutiert, ob in einer Ausschreibung explizit Open Source oder auch spezielle Software-Produkte angefordert werden können oder nicht. Des weiteren ist die Preiskalkulation und damit die Vergleichbarkeit von Angeboten unterschiedlicher Hersteller oder Dienstleister wesentlich schwieriger, als es mit festen, sogenannten "Commercial Off-the-Shelf" Produkten (einsatzfertige Produkte aus dem Regal) der Fall ist.

Inzwischen gibt es jedoch eine Reihe von Open Source Projekten, die durchaus wie "Commercial Off-the-Shelf" Produkte eingesetzt werden können. Auch kann eine durchdachte Ausschreibung wesentlich besser die Dienstleistungskomponente in Wert setzen, als dies bei herkömmlicher proprietärer Software der Fall ist.

Der Vortrag stellt unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie die Vorteile von Open Source auch in Ausschreibungen berücksichtigt werden können, ohne sich darauf festlegen zu müssen.

Linkliste

Bericht von der OSGeo

Ein Jahresbereicht und Ausblick

In dem Vortrag werden die Aufgaben und Ziele der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) vorgestellt und von den Ergebnissen der Arbeit des letzten Jahres berichtet.

Bereits im sechsten Jahr seit ihrer Gründung zählt die OSGeo zu einem der "Industry-Leaders" in der Geo-Branche. Ende 2011 wurde die OSGeo zusammen mit bekannten Größen wie Google, Intergraph (bzw. Hexagon), Microsoft, Trimble (als Vertreter für Vermessungs-Hardware) und Samsung SDS von den Vereinten Nationen zum konstituierenden Treffen der "Global Geospatial Information Management" (GGIM) Arbeitsgruppe der UN eingeladen. Ziel von GGIM ist es, den Mitgliedsstaaten eine Plattform zu bieten auf der sie sich zu Fragen der räumlichen Datenverarbeitung und Bereitstellung von Geodaten austauschen können.

Gleichzeitig kann die OSGeo inzwischen auf 40 sogenannte "Local Chapters" zurückgreifen, die im nationalen oder regionalen Kontext den Open Source Gedanken pflegen, Software entwickeln und Know-How weitergeben. Damit ist die OSGeo ein fast normales multinationales Unternehmen, nur eben mit einem sehr kleinen Budget und ausschließlich freiwilligen Mitarbeitern. Der Vortrag erläutert wie das geht – und wie sie mitmachen können.

Die Open Source Geospatial Foundation, kurz OSGeo, ist eine non-Profit Organisation, die sich für die Förderung von Freier und Open Source Software in der räumlichen Datenverarbeitung einsetzt. Als unabhängige, rechtlich eigenständige Organisation bietet sie ihren Mitgliedern die Sicherheit, dass die investierte Zeit, beigesteuerter Code, Dokumentationen und auch finanzielle Mittel sinnvoll für die gemeinsamen Ziele eingesetzt werden.

Die ursprünglich bereits im Jahr 2000 in Deutschland gegründete GRASS Anwendervereinigung wurde im September 2008 in FOSSGIS e.V. umbenannt und ist die offizielle deutschsprachige Repräsentanz der OSGeo (das Local Chapter DACH). Der FOSSGIS hat mit einer Vielzahl von Aktivitäten die Open Source und Open Data Bewegung voran gebracht.

Linkliste


Download

Die Foliensätze der Vorträge werden nach der Konferenz im Bereich Publications zum herunterladen bereitgestellt.

FOSGIS 2011

Vorträge von Arnulf auf der FOSSGIS Konferenz 2011 in Heidelberg.

Keynote

Was bringt uns die Ressourcen-orientierte Architektur?

Foliensatz:

Langtext:

Weitere Hintergründe zum Thema finden sich in einem (englischsprachigen) Paper, dass zum Runden Tisch GIS e.V. in München erstellt wurde. Titel "Introduction to Internet technology, Web logic and how to leverage geospatial data using both."