Arnulf Christl DE

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Bitte beachten Sie, dass dies eine ggf. veraltete Übersetzung der Haupseite Arnulf Christl ist.

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Kurzbeschreibung

Arnulf Christl ist selbständiger Berater für Geodatenverarbeitung. Er ist Präsident Emeritus der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) und Mitglied des Open Geospatial Consortium (OGC) Architecture Board. Er arbeitet als Softwarearchitekt bei Planung und Aufbau von Geodateninfrastrukturen und Portalen unter Verwendung von Open Source und offenen Standards. Er berät bei der Einführung von Open Source Software in professionellem Umfeld. Er unterstützt die Entwicklung von Open Data Strategien und berät zu Lizenzen, Copyright und Datenschutz, vor allem im Bereich Geodaten. Arnulf arbeitet gerne mit agilen Methoden, bietet Einführungen und Trainings für Scrum an dund hilft auch, diese in komplexen Organisationen einzuführen.

Langfassung

Für die ausführliche Fassung lesen Sie bitte die englischsprachige Seite.

Wurzeln und Bildung

Arnulf Christl wurde am 28.April 1970 in Frankfurt am Main geboren, verlebte seine ersten drei Lebensjahre in Indonesien, blieb bis 1982 in Deutschland, und lebte dann 5 Jahre in Uruguay. Nach Abschluss des International Baccalaureate an den British Schools Montevideo zog er nach Deutschland und absolvierte eine Lehre als Tischler, die er erfolgreich als Geselle beendete. Danach absolvierte er seinen Zivildienst zunächst im Klinikum Fulda, dann als Betreuer in der Sozialpsychiatrie in Marburg. Hier studierte er ab 1991 Geographie, Medienwissenschaften, Englisch, Informatik und Soziologie. 1993 absolvierte er ein Praktikum im Fachbereich GIS der Universität von Alberta in Edmonton, Canada. 1994 wechselte er an die Rheinische Friedrich-Wilhelm Universität in Bonn und arbeitete in der Arbeitsgruppe ExSE (Experimental Server) der geographischen Institute. Hier entwickelte er unter anderem Server-Software für den damals in der Entstehung begriffenen OGC Standard WMS auf Basis des SIEMENS-GIS "SICAD Spatial Desktop".

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

Heute arbeitet Arnulf als Systemarchitekt für Geodateninfrastrukturen und Geoportale mit offenen Standards. Er berät beim Einsatz professioneller Open Source Software, die sich vor allem in großen Architekturen als optimales Bindeglied für heterogene Systeme mit proprietären und offenen Softwarekomponenten etabliert hat. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Bereitstellung gesicherter Datenbestände, Benutzerverwaltung, Monitoring und Projektmanagement in komplexen Organisationen.

Unternehmerisches

Seit 1995 arbeitete Arnulf Christl freiberuflich als Anwendungsentwickler für die Firmen SICAD Geomatics (eine Tochter der SIEMENS AG) und als GI-Trainer in der Firma BT-GIS in Bonn.

CCGIS

1998 gründete Arnulf Christl die Firma CCGIS, einem mittelständischen Unternehmen der GIS-Branche. In 2001 gründete er das Geo-Consortium, ein Zusammenschluss von vier Firmen, die zukünftig ihre Schulungen, Trainings und Workshops im Bereich der räumlichen Datenverarbeitung unter der neuen Marke zusammenfassten. In 2003 wurde die technologische Basis der CCGIS auf Open Source Software umgestellt und als Geschäftsmodell Freie Software eingeführt.

WhereGroup

CCGIS, Geo-Consortium und die Firma Karta.Go fusionierten 2007 in die WhereGroup GmbH & Co. KG. Arnulf Christl war bis August 2008 Geschäftsführer der WhereGroup mit 25 Mitarbeitern und Schwerpunkt auf der räumlichen Datenverarbeitung. Im September 2008 wurde er in das OGC Architecture Board gewählt und kurz darauf zum Präsidenten der OSGeo. Um die neuen Aufgaben mit angemessenem Einsatz erfüllen zu können übertrug er die Geschäftsführung an seine Kollegen Peter Stamm und Olaf Knopp. Inhaltlich verlagerte er seinen Arbeitsschwerpunkt in der WhereGroup auf den Aufbau von internem Know-How und führte in 2009 agile Entwicklungsmethoden auf Basis von Scrum ein und erweiterte das Spektrum der WhereGroup um Ressourcen-basierte Architekturen.

metaspatial

Zum 1. März 2010 hat Arnulf Christl nach fast 12 Jahren die WhereGroup verlassen und seine neue Unternehmung metaspatial gegründet. Wie der Name schon andeutet (μετά = "danach, hinter, jenseits") geht es in dem neuen Unternehmen um die In-Wert-Setzung von räumlichen Daten und GDI. Als Technologie bewährt sich wie gehabt Freie Software und Open Source in Verbindung mit internationalen Standards. Die Schwerpunkte der metaspatial liegen im Bereich Consulting, Prototyping und Know-How Transfer mit agilem Projektmanagement. Durch die Arbeit der letzten zehn Jahre hat sich Arnulf Christl auf interoperable Geodateninfrastrukturen in komplexen Systemarchitekturen und Organisationsstrukturen spezialisiert. Als weiteren Schwerpunkt berät er Unternehmen, die den professionellen und wirtschaftlichen Einsatz von Open Source evaluieren.

Open Source Geospatial Foundation

Arnulf Christl ist Gründungsmitglied der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo: http://www.osgeo.org), die zum Ziel hat qualitativ hochwertige Open Source Software in der räumlichen Datenverarbeitung zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt der OSGeo ist die Förderung von Initiativen, die den freien Zugang zu Geodaten ermöglichen, sowie Wissen und Bildung in diesen Bereichen zu fördern. Arnulf wurde 2006 zur Gründung der OSGeo in den Vorstand der OSGeo gewählt und war dort bis 2012 aktiv. Im September 2008 wurde Arnulf Christl zum Präsidenten der OSGeo gewählt.

Open Geospatial Consortium

Als Mitglied des OGC Architecture Board ist Arnulf Christl bei der strategischen Entwicklung der Standards des Open Geospatial Consortium (http://www.opengeospatial.org) tätig. Er arbeitet aktiv an der Öffnung der OGC-Prozesse und stellt eine Brücke zwischen Open Source und propritärer Software her.

Internet Society

Arnulf ist Mitglied in der Internet Society, eine 1992 gegründete non-profit Organisation mit der Aufgabe die Verbreitung von Standards im Internet zu fördern, digitale Technologien zum Wohle der Menschheit nutzbar zu machen und global die strategische Entwicklung des Internet in diesem Sinne zu beeinflussen.